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Wie die Kirche von allen Seiten weithin sichtbar, ragt auch der sie umgebende Friedhof aus der Landschaft der Leipziger Tieflandsbucht heraus. Er befindet sich auf einem eiszeitlichen Endmoränenhügel. Da sich auf dem Panitzscher Hügel ehemals mit Sicherheit germanische und slawische Heiligtümer befanden, ist anzunehmen, dass schon damals Bestattungen hier stattgefunden haben. Seit der christlichen Kolonialisierung ab 930 durch Heinrich den 1. und später unter Otto dem Großen hat sich dies fortgesetzt. Bei Ausgrabungen in der Kirche im Jahre 1992 sind auch in Innern mehrere Grablagen nachgewiesen wurden. Die Kirche selbst ist 1267 das 1.Mal urkundlich erwähnt . Zuvor war sie eine, auch schon aus Feldsteinen bestehende Missionsstation, erbaut zwischen 1050 und 1080. Der Friedhof selbst ist ca. 500 m² groß und durch einen ansteigenden Weg oder einer Freitreppe zu erreichen. Durch ein repräsentatives Doppeltor gelangt man auf den Friedhof. Dieses Tor ist Teil einer spätmittelalterlichen Lehmmauer - Wehranlage, die nicht nur den Friedhof umfriedet, sondern auch entlang des Aufstieges den Pfarrgarten begrenzt. Die Wandmauerstellen sind teilweise noch ehemalige Erdbegräbnisstätten. Zu beiden Seiten des Einganges zur Kirche und auch auf dem Friedhof stehen insgesamt noch vier aus der Barockzeit stammende Grabmale. Die Kirche ist nicht nur Gottesdienstkirche, auch für kirchliche sowie außerkirchliche Trauerfeiern ist sie offen. Sie hat einen ausgezeichneten Ruf, da hier regelmäßig Konzerte und Kunstausstellungen stattfinden. Eine Leichenhalle zur Abschiednahme von Verstorbenen steht zur Verfügung.
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