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1904 beschloß der Kirchenvorstand aus dem Friedhof um die Kirche einen Kirchhof zu entwickeln. Dieser Plan wurde behutsam, aber konseqent fortentwickelt, daß es heute nur noch in einigen wenigen noch bestehenden Familiengräbern Bestattungen geben kann. Am anderen Ende des Dorfes wurde auf einer Feldecke der neue Friedhof angelegt. Der Blick von diesem Ort ist ein ganz eigenes, wunderschönes Erlebnis. Da grüßt das Panorama der Hohburger Berge in aller Schönheit, vor uns liegt das Bauerndorf Großzschepa mit all seinem Leben, seinen Tönen und Erinnerungen in seinem Heimattal und da lockt die Lossa zwischen Wiesen und Weiden zu Spaziergängen. Inmitten der Gräber steht die kleine Feierhalle, sie ist etwa 50 Jahre alt und trotzdem gut erhalten Ein Viertel des Friedhofes ist seit einigen Jahren als Gemeinschaftsanlage eingerichtet und auch bereits belegt worden. In der Mitte dieses Gräberfeldes steht eine Stele mit dem denkwürdigen Bibelspruch für alle: “Die Liebe höret nimmer auf.” Auch dieser Friedhof ist bis auf begründete Ausnahmen für die Großzschepaer gedacht. Selten wird man auf ihm allein sein, weil er zum Dorfleben gehört.
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