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Durch das ständige Wachstum des alten Dorfes Gohlis und deren Eingemeindung zur Stadt Leipzig im Jahr 1890, reichte der einstige Bestattungsplatz der Gohliser ( zwischen Möckernscher und Breitenfelder Straße) nicht mehr aus. So wurde 1868 mit der Anlegung eines neuen Friedhofes begonnen. Mit seiner im neoklassizistischen Stil errichteten Friedhofskapelle, welche 1991 und 1993 restauriert wurde, gehört der Friedhof Gohlis heute zu einem der bedeutendsten kirchlichen Friedhöfen in der Stadt Leipzig. Räumlich getrennt durch den Viertelsweg unterteilt er sich in den Kapellenfriedhof und den kleineren Neuen Friedhof. Auf dem 5,0 ha großen Friedhof , geprägt durch schöne gewachsene Alleen, befinden sich etwa 11. 000 Grabstellen. Sehenswert ist auch die Grabstätte Zimmermann, welche seit 1895 existiert.
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