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Ziemlich versteckt in der Stockmannstraße befindet sich der rund 4,5 ha große und denkmalgeschützte Friedhof Plagwitz, Er wurde 1880 angelegt. Bei einem Spaziergang auf dem Friedhof spürt man noch den großbürgerlichen Aufschwung der Plagwitzer Blütezeit. Viele große Namen, die untrennbar mit der Industriegeschichte des Stadtteiles verbunden sind, findet man hier, wie zum Beispiel die Familie Sack, sie betrieb einst eine Fabrik zur Herstellung von Maschinen für den Ackerbau. Auch der Schöpfer der Faustfiguren am Auerbachskeller Matthieu Molitor, sowie den Begründer des Versandkatalogs Kommerzie Karl Ernst Mey fanden hier ihre letzte Ruhe. Im Jahr 2005 wurde die Sanierung der Außenfassade der neugotischen Friedhofskapelle beendet, die nun im neuen Glanz erstrahlt.
Durch den schönen, alten Baumbestand mit seinen dichten Kronen und seinem eindrucksvollen Habitus ist ein parkähnlicher Charakter gegeben. So kann man Stille und Besinnlichkeit genießen kann. Es besteht die Möglichkeit Grabpflege fachgerecht durchführen zu lassen. Informationen erhalten Sie von den Mitarbeitern des Friedhofes.
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