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Der Nordfriedhof in Leipzig hat eine Größe von 7,3 ha. Der Nordfriedhof wurde 1881 eröffnet. In der Ära des Oberbürgermeisters Georgi erfolgten bis 1905/1910 alle Baumaßnahmen. Es entstand ein Wohnhaus, Verwaltung, Leichenhalle, Kapelle und ein höherer Arkadengang. Bis auf die Kapelle, die der Bombardierung Leipzigs am 3. und 4. Dezember 1943 zum Opfer fielen, werden die Bauten heute noch genutzt. Der Friedhof änderte besonders in den letzten 10 Jahren durch neue Grabfelder, Wegbauten und das Anlegen eines Feuchtbiotops als ökologische Nische sein Aussehen. Hölzerne Laubengänge nach Vorbild alter italienischer Bauten geben der Feierhalle ein besonders Gepräge. Die Inneneinrichtung wirkt schlicht, aber würdig. Die Anlage ist als grüner blühender Friedhof gestaltet und soll eine Begegnungsstätte der Ruhe und Besinnung sein. Am 18. Oktober 1899 wurde ein Denkmal für die Gefallenen der Völkerschlacht eingeweiht, somit ist das Grabmahl älter als das Völkerschlachtdenkmal und damit eines der ersten seiner Art. Eine sehenswerte Grabanlage ist unter anderem die Grabstelle von Ernst Wilhelm Pinkert, dem Begründer des Zoos von Leipzig. Ein steinerner Löwe auf einem Sarkophag ist sein Grabmal. Auf dem Friedhof sind weltliche und kirchliche Trauerfeiern möglich. Es stehen verschiedene Grabarten für Erd- und Feuerbestattungen zur Auswahl.
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