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Der Ostfriedhof in Leipzig hat eine Größe von 19,8 ha. Der 1879 eröffnete Friedhof ist nach dem Südfriedhof der zweitgrößte Kommunale Friedhof von Leipzig. Die Anlage entwickelte sich von einem einfachen Dorffriedhof (Reudnitz bzw. Anger-Crottendorf) zu einem Stadtfriedhof. Schon bei der damaligen Eröffnung 1829 wurde durch Oberbauamt Scharenberg eine Kapelle errichtet. In ihr wurde 1950 ein Glockenspiel aus Meissner Porzellan bestehend aus 6 Glocken errichtet. Es ist das älteste Porzellanglockenspiel von Leipzig. Auf dem Ostfriedhof sind verschiedene Sondergrabanlagen vorhanden. Zum Beispiel das sowjetische Ehrenmal, Beisetzungsplätze für verstorbene Zwangsarbeiter verschiedener Nationen, für Deserteure der Wehrmacht und ein polnisches Ehrenmal für die Opfer des 2. Weltkrieges. Auch ein Gedenkstein der Republik Italien ist vorhanden. Seit 1992 gibt es ein moslemisches Grabfeld. Der Friedhof hat zwei Eingangszonen, zur Oststraße und zur Zweinaundorfer Straße. Auf dem Ostfriedhof sind sowohl Feuer- und auch Erdbestattungen möglich.
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