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Die Kirche steht in der Mitte des Dorfes, umgeben von einem Friedhof und der Pfarre. Die Kirche wurde 1784-85 von Grund auf neu erbaut- recht winklig, nur gegen Osten im Rechteck geschlossener Bau ohne charakteristische Architekturform, bis auf den Turm, dessen Entstehungszeit die Wetterfahne mit der Innenschrift bekundet C.A.L.v.B. 1785 (Christoph August Lebrecht v. Bodenhausen). Dazu das Bodenhausen´sche Wappen.
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Am 26. April 1784 ward der Grundstein zu diesem Gotteshause gelegt. Die Kirche gewährt einen freundlichen Anblick von außen. 1890 wurde eine neue Turmuhr angeschafft. Im Innenraum der Kirche entbehrt architektonischer Schönheit und reicher Ausschmückung, ein Bildnis des Samuel Schneider v. 1768 – Pastor von Gerichshain (auf Leinwand und Öl). Die Kirche von Gerichshain hat ein Orgel aus dem Jahre 1803 ein Werk des berühmten Orgelbaumeisters Trampeli in Adorf ( hat auch die Nikolaikirchenorgel in Leipzig gebaut) ist noch im Originalzustand. Der Friedhof wird benutzt für die Einwohner von Gerichshain und Posthausen. Ein Markanter älterer, alleinstehender Grabstein aus Sandstein ist im Blickfeld des Friedhofseinganges, die Inschrift ist nicht mehr lesbar. Bei kirchlichen Bestattungen sind die Trauerfeiern in der Kirche (ohne Sarg). Es gibt eine Trauerhalle mit ca. 30 Sitzplätzen. Erd- und Urnenbestattungen sind möglich.
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