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Aus der Naunhofer Chronik erfährt man, das im Jahre 1887 am Freitag, dem 21.01. die Einweihung eines neuen (nordöstlich von der Stadt gelegenem) Gottesacker durch den Ortspfarrer erfolgte. Dieser Friedhof war der dritte Friedhof, den die kleine Ortschaft Naunhof nun hatte. Heute wird er von den Naunhofern als Alter Friedhof bezeichnet. Um 1900 wurde der Friedhof um die gleiche Fläche nochmals vergrößert, eine Leichenhalle wurde gebaut. 1901 wurden Lindenbäume gepflanzt, die heute noch auf dem Friedhof stehen. Das Ehrenmal für die im Weltkrieg gefallenen Naunhofer wurde 2001 renoviert und ein neues Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus wurde eingeweiht. Hinter der Kapelle links, fast am Ende des Friedhofs befinden sich einige Russengräber. Erbestattungen sind seit dem Jahr 1970 auf dem Alten Friedhof nicht mehr gestattet, da sich der Friedhof im Wassereinzugsgebiet befindet. Die Bestattung von Urnen ist im Urnenhain, in Urneneinzelgräbern und in Familiengrabstellen möglich. Seit 2006 sind Erdbestattungen in Grüften erlaubt.
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