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Der Friedhof Seegeritz hat eine Größe von 6174 m². Es steht eine Leichenhalle zur Abschiednahme von Verstorbenen zur Verfügung. Auf dem Friedhof steht ein Denkmal für Kriegsgefallene. Daten aus der Zeit der Erbauung der Kirche sind leider nicht überliefert. Vor Jahrhunderten hatte Seegeritz einen eigenen Pfarrer, aber der kleine Ort konnte auf Dauer sich keinen Pfarrer leisten, darum wird Seegeritz schon seit 1590 durch den Pfarrer von Plaußig mitversorgt. Die Glocke der Kirche wurde 1910 in Apolda in Thüringen gegossen, ist aus Bronze und das Gewicht ist nicht bekannt. Sie ist ein Geschenk des Kirchenvorstandes von Seegeritz. Eine besondere Bedeutung hatte die Kirche und der Kirchberg in den Tagen der Völkerschlacht von 1813. Man konnte von hier aus das Schlachtfeld besonders gut überblicken. Im Oktober 1813 übernachtete der russische Generalfeldmarschall Graf von Manteuffel aus Petersburg in der Kapelle der Kirche. Kurze Zeit später wurde er von einer Kugel getroffen und verstarb im Pfarrhaus in Taucha. Er fand auf dem Friedhof in Taucha seine letzte Ruhestätte. Ein großes gepflegtes Mahnmal erinnert heute noch an ihn.
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