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Der Friedhof in Seelingstädt ist im Jahre 1251 entstanden. Aus den Unterlagen geht hervor, dass die Pestkranken aus dem Kloster Nimbschen hier 1251 beerdigt wurden. Die Kirche in ihrer jetzigen Größe ist durch mehrere An- und Umbauten entstanden. Auf dem Friedhof befindet sich eine Trauerhalle, die im Jahre 1970 erbaut wurde. Die Kirchenglocken haben die tiefste Tonlage aller Glocken im Muldentalkreis. Der Rittergutsfamilie Demiani wurden an der Südseite der Kirche in den Jahren 1868 und 1874 zwei Kupfergrabtafeln gewidmet. 1920 hat der Bildhauer Georg Wrba das Grabmahl für die Rittergutsfamilie Bretschneider - Bodemer geschaffen. Zwei nennenswerte Arbeiten des Bildhauers sind auch die Kreuzigungsgruppe im Dom Wurzen und das Nymphenbad welches sich im Dresdner Zwinger befindet.
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